Sushi selber machen

Sushi selber machenDas Angebot in den Küchen Europas und der westlichen Welt ist mit Sushi um eine besondere Note erweitert worden. Der Ursprung liegt, entgegen dem was sich aus dem Namen vermuten läst, nicht in Japan.

Er wurde nur von dort verbreitet. Er kommt aus dem Bereich des Mekongdeltas (Vietnam) und war Methode zur Konservierung von Fisch. Der Grundbestandteil Reis war in gekochter Form das Konservierungsmittel und ist geeignet den Fisch bis zu einem Jahr haltbar zu machen. Das ohne Kühlanlagen. In der Entstehungszeit, vor mehr als 1000 Jahren, wurde der Reis nach dem Konservierungsvorgang nicht verwendet oder verzehrt. Durch diese Methode wurde der Reis säuerlich und dieser Effekt ist bis heute eine der Besonderheiten dieser Reisverarbeitung. Das wurde, mit der Verbreitung über ganz Südostasien, als Gewürz mit essighaltigen Zusätzen in die Speise gegeben.

Die Verwendung von Reis ist bereits in der europäischen Küche bekannt und so kann man das Sushi selber machen. Er kann mit einer großen Zahl verschiedener Zutaten angefangen vom Gemüse bis Fisch und Fleisch zubereitet werden und auch in den japanischen Küchen wird das Gericht immer weiter entwickelt.


Zutaten

Sushi, ergibt ca. 32 Portionen:

  • 250 g Reis
  • 300 ml Wasser
  • 2 EL Reisessig
  • 1 TL Zucker und Salz
  • Gemüsestücke von Karotte oder Gurke
  • Omelett oder Lachs
  • Noriblätter

Hilfsmittel

  • 1 Bambusrolle

Die Zutaten Reisessig und Noriblätter sind im Internetversandhandel oder in Asia-Märkten erhältlich. Mit diesen Zutaten ist schon das wichtigste zum Sushi selber machen vorhanden und die Zubereitung kann beginnen.

Zubereitung: Sushi selber machen

Als erstes wird der Reis unter klarem Wasser in einem Sieb gespült, bis das Wasser klar bleibt und Stärkerückstände entfernt sind. Dann wird der Reis im Verhältnis 250 g Reis zu 300 ml Wasser aufgekocht und etwa 2 Minuten am kochen gehalten. Dann bei verringerter Hitzezufuhr den Reis im geschlossenen Kochgefäß für etwa 10 Minuten quellen lassen. Im Zeitraum des Quellens vom Reis werden zwei Esslöffel Reisessig, ein Esslöffel Zucker und ein Teelöffel Salz vorsichtig zum Aufkochen gebracht. Den Reis lässt man nach den Quellen etwa 10-15 Minuten Abkühlen und das gleiche wird mit der Essigmischung durchgeführt.

Anschließend wird der Reis in eine Schüssel gegeben und die Gewürzmischung in Streifen darüber verteilt und vorsichtig darunter gehoben. Jedoch sollte der Reis nicht mit der Mischung verrührt werden. Dann wird der Reis abgedeckt in der Schüssel aufbewahrt und der erste Schritt zum Sushi selber Machen ist abgeschlossen.

Sushi selber machen und rollenDanach wird der Reis auf einem Nori-Blatt das sich auf der Bambusmatte befindet verteilt. Die Bambusmatte ist eine Küchenhilfe die aus aneinander gebundenen Bambusstäbchen besteht. Bei dem Noriblatt handelt es sich um getrockneten Seetang der essbar ist. Das Blatt wird mit der glatten Seite nach unten auf die Matte gelegt. Am Rand sollte bei der Reisverteilung etwa 1,5 cm frei bleiben. In der Mitte des Blattes wird nun die gewünschte Zutat in Form von Gemüse, Käse oder Omlett auf den Reis gelegt. Dabei ist es vorteilhaft die Zutaten in Streifen zu schneiden. Die Menge kann je nach Geschmack variieren, sollte aber deutlich unter der Reismenge liegen. Die Streifen werden quer zu der Richtung in der die Rolle mit dem Reis entstehen soll gelegt.

Das Blatt wird jetzt zusammen gerollt und mit der Bambusmatte fest gedrückt. Damit ist eine Rolle entstanden. Die Rolle wir in der Mitte mit einem feuchten Messer zerteilt und die üblichen kleinen Portionen sind fertig. Sie werden dann serviert, bieten einen guten Geschmack und ein gutes Bild.